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Protestwahl
ja! - Aber wen wählen?
Gehören
Sie auch zu den vielen Menschen, die enttäuscht und verärgert sind?
Auch
Sie haben trotzdem wieder eine der etablierten Parteien gewählt.
Vielleicht weil
Sie nur die Wahlmöglichkeit des kleineren Übels sahen.
Sie
können sicher sein, dass auch Ihre Stimme von der gewählten Partei
als
Legimitation benutzt wird, genau die Politik, die Sie nicht wollen, fortzusetzen.
Wenn
Sie politische Änderungen wollen, dürfen Sie diese Politik nicht unterstützen.
Nutzen
Sie Ihr demokratisches Recht, die verantwortlichen Politiker und Parteien
abzuwählen.
Für
eine Protestwahl ist es zweitrangig, welche Protestpartei gewählt wird.
Der Haupteffekt ist,
dass die verantwortlichen Regierungsparteien von gestern und
heute,
dass sind CDUCSUFDPGrüneSPD, Stimmen und Mandate verlieren. Wenn
es
um
Machtverlust, um die eigenen Pfründe und Tröge geht, sind sie sehr lernfähig.
Da werden
wir staunen, wie schnell auf einmal auf Missstände reagiert wird.
Wesentlich
verstärkt wird dieser Effekt durch neue frische Politiker und
Parteien im
Bundestag.
Schluss ist auf jeden Fall mit einem ungebremsten Sozialabbau. Und durch
die neue,
wirkliche Opposition wird es ein offeneres, ehrlicheres Ringen um Lösungen
geben, die bisher ausgeklammert und verschwiegen wurden.
Welche
Protestpartei Sie wählen, ist Ihre ganz persönliche Entscheidung.
Auch wenn die Frage,
„welche Protestpartei?“, zweitrangig (nicht unwichtig) ist, sollte
das Programm
doch aufzeigen, wie die vorgenannten Missstände beseitigt werden
sollen. Dazu
gehören als wichtigste Ziele:
Reduzierung
der Massenarbeitslosigkeit, Förderung der Vollzeitbeschäftigung
Das ist nicht ohne generelle
Arbeitszeitverkürzung zu erreichen.
Nachhaltige
Stabilisierung der Sozialversicherungen
Das ist nicht ohne Steuererhöhungen möglich,
die auch Wirtschaftsunternehmen
wieder ausreichend an den Sozialkosten
beteiligen. Siehe Rentenreform-Alternative.
Mit der Protestwahl
locker über die 5%-Hürde
Wer zum Beispiel "Die Linke" wählt, läuft nicht Gefahr, wie bei vielen
kleinen Parteien,
seine
Stimme wg. der 5%-Hürde zu verlieren. Das ist ein großer Vorteil, denn mit einer
starken
echten Opposition können diejenigen Abgeordneten der Regierung. die wirklch
eine
soziale Politik wollen, gestärkt werden. Das ist für den Anfang schon sehr viel.
Es
ist unrealistisch zu glauben dass eine Protest-Partei auf Anhieb einen solchen
Stimmenanteil bekommt, dass sie
regieren würde - und schon gar nicht alleine.
Für
eine Umkehr der "Politik gegen das Volk" von CDUCSUFDPGrüneSPD
müssen
diese
Parteien auch Stimmen und Sitze verlieren. Ganz im Gegensatz zu den verlorenen
Stimmen
der Nicht- und Ungültig-Wähler, aufgrund der sich CDUCSUFDPGrüneSPD,
trotz
dramatischer Stimmenverluste die aber nicht gewertet werden, seit Jahren
auch
noch
als Wahlsieger feiern.
Nur Mut zur
Protestwahl, es kann nur besser werden!
Mit frischen Kräften
aus eingefahrenen Gleisen
Viele
der Leute, die dann ins Parlament kommen, haben im Berufsleben ebenfalls
Führungsaufgaben
ausgeführt. Sie kennen die Wirtschaft,
aber auch die Bedürf-
nisse der
Bevölkerung, besser als jeder Berufspolitiker. Viele sind nur deshalb in
eine Partei eingetreten,
weil sie die unsoziale Politik und den Wirtschaftsfilz nicht
mehr
tolerieren wollen.
Schlechter
machen können sie es kaum, dafür aber sehr viel besser.
Da gehört ja (leider)
nicht mehr viel dazu, es besser zu machen als diese abgeho
benen
Berufspolitiker, die die Erfolglosigkeit ihrer politischen Entscheidungen gründlich
und
jahrelang bewiesen und
oft den Bezug zur
Wirklichkeit verloren haben.
Es
kann sein, dass eine neue Partei bald so wird, wie die etablierten. Aber noch haben sie
ihre Ideale, sind noch nicht darauf fixiert, nur in die eigenen
Taschen
zu wirtschaften.
Und so lange werden sie es erstmal viel besser machen.
Parteienüberblick:
Liste
der Parteien
Parteien
und Wissenswertes